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PARANOIDE PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNGCharakterisiert ist die paranoide Persönlichkeitsstörung durch ein tief greifendes Misstrauen gegenüber anderen Menschen, deren Motive als böswillig ausgelegt werden und von denen die betroffene Person sich nur Schlechtes erwartet. Sie sind der Meinung, dass andere Menschen sie ausbeuten und schädigen wollen, wobei es keinen Beweis gibt, der diese Erwartungen rechtfertigt. Menschen mit einer derartigen Störung haben das Gefühl, dass andere sich gegen sie verschwören und von diesen Personen auch attackiert und verletzt werden. Daher kommt es häufig zu Beschuldigungen und übermäßigem Zweifel an der Loyalität und Glaubwürdigkeit der anderen und es wird der Umgebung eine feindselige Absicht unterstellt. Aufgrund des stark ausgeprägten Misstrauens vertrauen sich die Betroffenen anderen Personen nur selten an und suchen nur selten Kontakt zu ihrer Umgebung. In den meisten Bemerkungen anderer Personen sehen sie abwertende und bedrohliche Hinweise. Empfundene Kränkungen und Verletzungen werden nicht vergessen und arten sogar in schwere Feindseligkeiten aus. Teilweise kommt es dabei zu pathologischen Eifersuchtsszenen mit Beschuldigungen, ohne tatsächliche Beweise. Im Verhalten der Personen mit einer paranoiden Persönlichkeitsstörung zeigt sich beispielsweise eine offensive Streitbarkeit, wiederholte Klagen oder eine feindselige Reserviertheit. Sie wirken oft rigide und haben das Bedürfnis ihre Mitmenschen zu kontrollieren. Weiters neigen sie dazu, negative Stereotypien zu anderen Personen zu entwickeln und suchen nach einer ständigen Bestätigung dieser vorgefassten Meinungen. |