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PHOBIENPhobien sind übermäßige Ängste vor bestimmten Gegenständen, Situationen oder Tätigkeiten. Kennzeichen ist das unmittelbare Auftreten der Angst in Zusammenhang mit dem gefürchteten Objekt. Wird die Konfrontation mit dem Objekt vermieden, ist die Person weitgehend unbeeinträchtigt. Phobien haben bestimmte Themen zum Inhalt, die es für die betroffenen Personen zu vermeiden gilt. Im DSM-IV und im ICD-10 werden drei Kategorien voneinander unterschieden: die Agoraphobie, die soziale Phobie und die spezifischen Phobien. Agoraphobie: ist die Angst vor öffentlichen Räumen bzw. vor bestimmten Situationen, in denen es der Person schwer fällt, diese zu verlassen. Es stehen dabei vor allem Ängste im Vordergrund, die das Alleinsein oder den Aufenthalt in großen Menschenansammlungen betreffen. Die Agoraphobie tritt häufig gemeinsam mit der Angst vor einer Panikattacke oder panikähnlichen Symptomen auf. Soziale Phobie: Im Unterschied zu normalen sozialen Ängsten leiden Menschen mit einer sozialen Phobie unter einer schweren, anhaltenden und irrationalen Flucht vor sozialen und leistungsbezogenen Situationen. Die Ängste können sehr spezifisch ausgeprägt sein, wie beispielsweise die Angst, öffentlich zu sprechen oder in der Öffentlichkeit zu essen. Es kann sich aber auch um eine allgemeinere Angst vor sozialen Situationen handeln, in denen die betroffene Person fürchtet nicht bestehen zu können und sich selbst und ihre Leistungen als schlechter einstuft. Da diese Situationen ein starkes Unbehagen auslösen, werden sie in der Folge von den Personen vermieden. Soziale Phobien können zum Beispiel in Hinblick auf die schulische und berufliche Rollenerfüllung schwer wiegende Auswirkungen haben und langfristig gesehen zu einer sozialen Isolierung des Betroffenen führen.
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